Brautkleider können auf unterschiedliche Arten verschlossen werden. Die jeweils gewählte Variante ist abhängig von der Linie und der Vorliebe der Braut.

Brautkleider mit Reißverschluss
Die häufigste Verschlussvariante ist der Reißverschluss, in der Regel am Rücken, der häufig auch mit einer verdeckten Knopfleiste kaschiert wird. Der Reißverschluss ist eine sehr praktische und kostengünstige Variante, hat aber den Nachteil, dass schon geringe Gewichtsveränderungen den Sitz des Brautkleides maßgeblich beeinflussen und gerade bei sehr engen Brautkleidern deshalb kurz vor der Hochzeit eventuell noch einmal nachgebessert werden muss.

Brautkleider mit Schnürung
Seltener, weil aufwändiger in der Handhabung und in der Herstellung ist die Schnürung. Diese hat den Vorteil, dass sie neben dem optischen Effekt auch die Möglichkeit bietet, auf kleine Veränderungen der Maße unkompliziert zu reagieren. Zugleich sitzt das Kleid mit einer Schnürung immer genau so eng, dass die Braut sich wohlfühlt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Schnürung, die unterfüttert ist und einer Schnürung ohne Futter. Ohne Futter ist zwischen den Bändern Haut zu sehen, dies setzt verspielte, erotische Akzente. Eine weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Breite der Bänder. Dünne Bänder lassen viel Futter oder Haut sehen, breite Bänder bilden ein fast geschlossenes Geflecht.

Brautkleider mit Knöpfen
In seltenen Fällen werden Brautkleider auch durch Knopfleisten an der Vorder- oder Rückseite geschlossen. Das kann einen optisch sehr ungewöhnlichen und verspielten Stil ergeben, ist allerdings eher selten, da Knöpfe immer die Gefahr bergen, dass sie bei Belastung aufgehen. Ein Nachteil ist auch, dass der Stoff zwischen den Knöpfen aufklaffen kann. Extravagante Kleider erhalten aber manchmal auch genau dadurch das gewisse Etwas.

Speziallösungen
Sondervarianten sind zum Beispiel Reißverschlüsse an der Seite, die einer Mutter erlauben, ihr Kind unkompliziert zu stillen, oder Kombinationen aus einer Schnürung und einem Reißverschluss. So kann zum Beispiel eine Schnürung an der Seite einen optischen Akzent setzen, während der Reißverschluss am Rücken zum An- und Ausziehen des Kleides genutzt wird. Diese Kombination verbindet die Vorteile der beiden Verschlussarten ohne deren Nachteile.

Zurück zur Übersicht